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STOFFWECHSELKONGRESS 2014

Der Stoffwechsel oder der Metabolismus ist die Gesamtheit der chemischen Prozesse im Organismus. Ausgehend von dem Wissen, dass die Hormone unser Denken beeinflussen, gibt es mittlerweile Therapien, die den Gehirnstoffwechsel normalisieren und so Burnout bekämpfen können. Wir wissen heute bereits, dass Cortisol, ein Stresshormon, zerstörerisch im Gehirn wirkt und Synapsen vernichten kann. So verringern sich Konzentration und Leistung des Gehirns. Zudem sind Stresshormone in der Lage, andere wichtige Hormone zu hemmen. Es werden neue Wege für das Gewichts-, Präventions- und Stressmanagement aufgezeigt.


Chronische Stress-Belastung - Stoffwechselveränderungen auf dem Weg zum Burnout
Chron. Stress ist Gesundheitskiller Nr.1 - Pathobiochemie und Hinweis-Kriterien im Stoffwechselprofil. In diesem Vortrag wird darauf eingegangen, warum und mit welchen komplexen, biologischen Mechanismen sich chronische Stresserkrankungen entwickeln können und wie es sein kann, dass diese bis zur kompletten körperlich-geistigen Erschöpfung und in der Regel auch zur vorübergehenden Erwerbsunfähigkeit führen. Dabei werden die genetischen, biografischen, sozialen, Umwelttoxischen und gesellschaftlichen Hintergründe dieser Entwicklung dargestellt.
Neben den molekularbiologischen Mechanismen wird die führende Rolle des Zentralnervensystems bei der Entwicklung chronischer Stresserkrankungen im Vordergrund stehen. Hierzu gehören sowohl die essentielle Hypertonie, der Diabetes mellitus, das Metabolische Syndrom, die allgemeine Arteriosklerose mit Folgezuständen wie Herzinfarkt und Schlaganfall, die Mehrzahl der neurologischen Systemerkrankungen. Zudem wird darlegt, warum es in aller Regel immer eine Störung des Zentralnervensystems ist, die das Problem der Übergewichtigkeit (Adipositas) herbeiführt und warum gerade die Hinweiszeichen auf chronische Stressbelastungen einer Stoffwechselmessung von herausragender Bedeutung sind.

Handlungen verändern die Neurotransmitter und diese den Stoffwechsel
Forschungen zeigen, dass sich die menschlichen Körpersäfte mit der Gefühlslage verändern und damit den Stoffwechsel maßgebend beeinflussen. Dabei entstehen unterschiedliche biochemische Defizite. Wir sind entweder dominiert von den Neurotransmittern Dopamin, Acetylcholin, GABA oder Serotonin. Diese Unterschiede in der chemischen Zusammensetzung unseres Gehirns führen direkt zu den unterschiedlichen Verhaltenstendenzen in unserem Körper, Persönlichkeit und Stoffwechselleistung. In dem Vortrag werden Zusammenhänge und Lösungen aufgezeigt, wie Dysbalancen der Neurotransmitter einfach ermittelt und verändert werden können.

Grundlagen der „Silent Inflammation“: Das Kalzium Paradox
Trotz der sich in den letzten Jahren erfreulicher Weise immer weiter verbreitenden Erkenntnis, dass gegen die Vitamin D3 Mangel Pandemie etwas getan werden muss, hat sich das Wissen um die durch einen Vitamin D3 Mangel nur verstärkte Kalzium / Magnesium Stoffwechselstörung nicht in gleicher Weise entwickelt. Dies ist ein zunehmendes Problem, weil die nur über den gemessenen 25-hydroxy-Vitamin D3 Spiegel geführte Vitamin D3 Substitution in den meisten Fällen kontraproduktiv ist, da sie zu einer verstärkten „Silent Inflammation“ führt. Für eine funktionale Therapie des Vitamin D3 Mangels ist eine begleitende Therapie des in allen westlichen Industriestaaten ebenso endemischen Kalzium / Magnesium Mangels unabdingbar, das dieser zivilisationsbedingt, das heißt, eine Folge der massiven Fehlernährung der Bevölkerung ist.

Erschöpfung – Auswirkungen auf das Gewichtsmanagement

In diesem Vortrag wird der Zusammenhang zwischen Gehirn und Nebennieren mit der entsprechenden hormonellen Steuerung dargestellt, sowie die Rolle der Leistungshormone in Bezug auf die Stoffwechselregulation erläutert. Dabei steht insbesondere die Rolle des Cortisols auf das Stoffwechselgeschehen im Vordergrund und wie im Falle einer Erschöpfung das Ernährungs- und Bewegungsverhalten verändert werden muss. Dabei dienen Stoffwechselprofile als Grundlage, worauf praktische Empfehlungen für das Ernährungs- und Bewegungsverhalten gegeben werden. Kritisch wird dabei auch im Falle der Erschöpfung, auf die Wirkungsweise klassischer Ernährungsempfehlungen mit viel Obst und Gemüse und wenig Salz eingegangen, sowie dem Training nach dem „Kalorienprinzip“.


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